Verbleib zum Nulltarif: JCW bleibt Abstiegs-Relegation erspart
12.10.07: 18:24
Von: Wiesbadener Kurier
Das eine Duo will erstklassig bleiben und um seine Existenz in der Judo-Beletage kämpfen. Das andere Duo hat sich in der Zweiten Liga zwar als Herausforderer empfohlen, kann es sich jedoch nicht leisten, erstklassig zu werden. Aus diesem Grund bleibt den Kellerkindern der Bundesliga Süd, JC Wiesbaden und JC Rüsselsheim, die für in zwei Wochen vorgesehene Relegationsrunde mit den beiden besten Zweitligisten, TSG Backnang und VfL Riesa, erspart.
Alles bleibt, wie es ist. JCW und JCR, denen in der regulären Saison kein einziger Sieg gelang, freuen sich über den Ligaverbleib zum Nulltarif. Die beiden hessischen Erstligisten hätten zur entscheidenden Vierer-Runde den ein oder anderen internationalen Punktegaranten einfliegen lassen, sich die prominente Unterstützung einiges kosten lassen. Am schnöden Mammon scheiterte Backnangs und Riesas Streben nach Höherem, wie Ingolf Rozinat vom Deutschen Judobund (DJB) bestätigt. "Sie können sich die Bundesliga finanziell nicht leisten, hatten vor Wochen schon nachgefragt, ob sie überhaupt zur Relegation antreten müssen. Weil die anderen Beiden in der Liga bleiben wollen, lag es für uns nahe, die Relegation abzusagen."
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