JC Wiesbaden ist dem JC Rüsselsheim überlegen
16.05.10: 21:22
Von: Tonja Bröder
 Foto: Kurt Mautry
Am Samstag, 15. Mai 2010 war der JC Wiesbaden zu Gast beim JC Rüsselheim. Wie immer wurde das Bundesliga-Derby der ersten Herren mit Spannung erwartet. Nach einem Auftaktsieg von Manuel Müller (-73 kg), der im vergangenen Jahr noch für die Landeshauptstädter gestartet ist, holte Valerie Prill (-66 kg) den Ausgleicht. Daniel Brata (+100 kg) setzte das 1:2, das durch Yung Gascard (-60 kg) zum 2:2 ausgeglichen wurde. Die letzten drei Punkte vor Beginn der zweiten Runde gingen Dank Jean-Sebastian Ohlig (-81 kg), Maximilian Schaupp (-100 kg) und Guillaume Elmont (-90 kg) an den JC Wiesbaden (2:5).
Die taktische Umstellung in der Gewichtsklasse bis 73 kg brachte leider nicht den gewünschten Erfolg. Nico Zeiner unterlag ebenso wie Valerie Prill (-66 kg) und Guido Lang (+100 kg), was die Rüsselsheimer Judoka zum Stand von 5:5 brachte. Angespornt von dieser Aufholjagd setzten Falk Müller (-60 kg), Alexander Wieczerzak (-81 kg), Daniel Brata (-100 kg) und Guillaume Elmont (-90 kg) alles dran und holten die letzten vier Punkte souverän nach Wiesbaden (5:9).
Trainer Philipp Eckelmann zeigte sich von der Leistung seines Teams hoch erfreut. „Wir haben heute gesehen, dass wir eine Mannschaft haben, die hoch motiviert Punkten möchte. Das ausgewogene Verhältnis von 4 respektive 5 Punkten, die durch den sicheren Einsatz ausländischer Judoka und die hervorragenden Leistungen unserer Nachwuchsathleten erzielt wurden, zeigt, dass wir für die Zukunft gut aufgestellt sind.“
Und Coach Patric Nebhuth ergänzt: „Falk Müller, Maximilian Schaupp und Jean-Sebastian Ohlig sind Judoka, die schon seit vielen Jahren dem JC Wiesbaden verbunden sind und dort mit Feuereifer trainieren. Es ist schön, jetzt die Früchte für diesen Fleiß zu ernten.“
Mit diesem Sieg ist der JC Wiesbaden auf den vierten Tabellenplatz vorgerückt.
Die beiden Trainer nahmen an diesem Wettkampftag auch die Gelegenheit wahr, den Neuzugang des JCR, Manuel Müller, für seinen erfolgreichen Einsatz in den vergangenen Jahren herzlich zu danken.
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