JUDO JU-JUTSU KARATE AIKIDO KENDO VOLLEYBALL KYUDO INFO  
   
    News     Über Judo Trainingszeiten Kontakt Termine Häufige Fragen Kata Judo mit Handicap Liga Mannschaften
   
NEWS der JUDO-Abteilung

Bundesliga: Im Derby holt JCW den ersten Saison-Punkt

06.08.07: 09:11

Von: Wiesbadener Kurier/Tagblatt: Tobias Goldbrunner





Richtig in Wallung geriet Patric Nebhuth nur ein Mal: Als die Kampfrichter eine Aufgabe seines 66-Kilo-Manns Sven Wollscheid erkannt haben wollten und dessen Rüsselsheimer Kontrahenten Pedro Dias nach einem Beinwürger zum Sieger erklärten, ließ der Trainer von Judo-Bundesligist JC Wiesbaden ein paar lautstarke Worte in Richtung des Gespanns folgen. Wollscheid selbst bemängelte nicht nur den seiner Meinung nach regelwidrigen Ansatz des Portugiesen in Diensten des JC Rüsselsheim, sondern erklärte, gar nicht abgeschlagen zu haben.

 

So oder so, keine fünf Minuten später war es Nebhuth, der eigentlich in dieser Runde nicht mehr eingreifen wollte und nun aber den dritten Erfolg binnen einer Woche holte, selbst, der auf der Matte einen kompromisslosen und emotionslosen Sieg verbuchte. Sein zweiter. Schon seinen ersten Punkt gegen den hessischen Rivalen hatte Nebhuth ohne allzu große Gefühlsregung quittiert. Genauso wie seine Erläuterung: "Nach dem schlechten Verlauf der Saison wollte ich dem Team helfen. Eine zweite Karriere starte ich nicht." Die Gelassenheit, sie war ein Sinnbild für das, was sich am vorletzten Kampftag bot: 7:7 trennten sich beide Teams und stehen amtlich als Teilnehmer an der Abstiegsrelegationsrunde gegen die Erstplatzierten der Zweiten Liga, mutmaßlich Backnang und Riesa, fest.

 

"Das Remis geht in Ordnung", befand Nebhuth. "Zumal es eh um nichts mehr ging." Für einen Sieg hatten die Wiesbadener dennoch hoch gepokert. Rüsselsheims weißrussischen Europameister Siarhei Shundzikau hatten sie im ersten Durchgang gegen ihren holländischen Weltmeister Guillaume Elmont erwartet. "Was Guillaume hätte gewinnen können", erklärte Nebhuths Trainerkollege Philipp Eckelmann. Der bis 81 Kilogramm aufgerückte Manuel Müller hätte gegen einen schwächer eingeschätzten Deutschen der Rüsselsheimer punkten sollen. Am Ende musste dieser sich Shundzikau stellen, wobei der 25-Jährige trotz bravuröser Leistung verlor. Als auch Timor Hwa knapp Henrik Lauer unterlag, musste Wiesbaden ein 3:4 zur Pause verkraften. Danach hieß es: "Keine Experimente." So war es Müller überlassen gegen Lauer und seinen früheren Verein den finalen Ausgleich zu markieren.





<- Zurück zur Übersicht über alle Artikel


 
 

Der Judo Club Wiesbaden bedankt sich bei seinen Sponsoren:

Volksbank Lotto Hessen Sparda Bank
Wiesbaden Eins Nebidt Gelenkzentrum
 
Home   Sitemap   Impressum   Shop
 
  © 2004 - 2010 Judo Club Wiesbaden 1922 e.V Alle Rechte vorbehalten