
 Was ist Kata?

Kata hat viele Bedeutungen. Es bedeutet unter anderem grundlegende Form, Gestalt, Modell, zeremonielle Vorführung. Sie berührt auch noch heute viele Bereiche des japanischen Alltagslebens (z.B. Schrift, Architektur, Haltung, Benehmen, Teezeremonie, Papierfalten).
Auch für die klassischen kriegerischen Künste in Japan war die Kata, ein Üben nach Vereinbarung, eine Grundtrainingsart. Die meisten Ryu (Schulen) kannten kein Randori (Freies Üben). Viele der gelehrten Techniken waren bei nicht eingeübter Ausführung tödlich. Deshalb wurden sie in Form von Kata unterichtet, bei denen zunächst Situationen des Schlachtfeldes nachgestellt oder Scheingefechte vereinbart wurden. Nur auf diese Weise konnten die Krieger ihre Kampfkünste ohne größere Verletzungen mit den Mitgliedern ihrer Ryu ausüben.
Kata bedeutete eifriges, hingebungsvolles Exerzieren, um den Bushi (Ritter) zur Reife in der Technik und zur geistigen Scharfsinnigkeit zu führen. Kata spielte eine bedeutende Rolle bei der Vollendung des Gleichgewichts zwischen körperlichen und geistigen Kräften.

 Erfolge des JCW bei Kata Meisterschaften seit 2006

2006
3.Platz Axel Racky und Lars Racky bei den Deutschen Kata Meisterschaften (Nage no Kata)
2. Platz Matthias Birk und Christoph Lohmer bei den Deutschen Kata Meisterschaften (Ju no Kata)
12. Platz Matthias Birk und Christoph Lohmer bei den 2. Offiziellen Europa Kata Meisterschaften (Ju no Kata)
1. Platz Klaus Gilbert und Ingo Köhler (TSV Langgöns) bei den Deutschen Kata Meisterschaften (Kodokan Goshin Jutsu)
4. Platz Klaus Gilbert und Ingo Köhler (TSV Langgöns) bei den 2. Offiziellen Europa Kata Meisterschaften (Kodokan Goshin Jutsu)
2007
11. Platz Matthias Birk und Christoph Lohmer bei den 3. Offiziellen Europa Kata Meisterschaften (Ju no Kata)
6. Platz Klaus Gilbert und Ingo Köhler (TSV Langgöns) bei den 3. Offiziellen Europa Kata Meisterschaften (Kodokan Goshin Jutsu)
2. Platz Axel und Lars Racky bei den Deutschen Kata Meisterschaften (Nage no Kata)
1. Platz Klaus Gilbert und Ingo Köhler (TSV Langgöns) bei den Deutschen Kata Meisterschaften (Kodokan Goshin Jutsu)
1. Platz Klaus Gilbert und Ingo Köhler (TSV Langgöns) bei den Deutschen Kata Meisterschaften (Kime no Kata)
2008
6. Platz Klaus Gilbert und Ingo Köhler (TSV Langgöns) bei den Europa Kata Meisterschaften (Kodokan Goshin Jutsu)
11. Platz Axel und Lars Racky bei den Europa Kata Meisterschaften (Nage no Kata)
1. Platz Axel und Lars Racky bei den Deutschen Kata Meisterschaften (Nage no Kata)
1. Platz Klaus Gilbert und Ingo Köhler (TSV Langgöns) bei den Deutschen Kata Meisterschaften (Kodokan Goshin Jutsu)
8. Platz Sandra Mader und Frank Cibulski bei den Deutschen Kata Meisterschaften (Kodokan Goshin Jutsu)
1. Platz Klaus Gilbert und Ingo Köhler (TSV Langgöns) bei den Deutschen Kata Meisterschaften (Kime no Kata)
6. Platz Torben Feil und Dr. Ralf Scharnagl bei den Deutschen Kata Meisterschaften (Kime no Kata)
2009
1. Platz Klaus Gilbert und Ingo Köhler (TSV Langgöns) bei den Deutschen Kata Meisterschaften (Kodokan Goshin Jutsu)
2. Platz Klaus Gilbert und Ingo Köhler (TSV Langgöns) bei den Deutschen Kata Meisterschaften (Kime no Kata)
1. Platz Axel und Lars Racky beim EJU Kata-A-Turnier in Ligano Italien (Nage no Kata)
2. Platz Klaus Gilbert und Felix Martin (JC Hünfelden) beim EJU Kata-A-Turnier in Ligano Italien (Kodokan goshin jutsu)  NAGE NO KATA

 |  | Techniken_der_Nage_no_Kata.doc Die Nage no Kata gehört zu den Randori no Kata. Übersetzt heißt es "Form des Werfens". Sie unterteilt sich in 5 Wurfgruppen a 3 Techniken, die rechts und links ausgeführt werden. Die Wurfgruppen sind TE-WAZA (Handwürfe), KOSHI-WAZA (Hüftwürfe), ASHI-WAZA (Fußwürfe), MA-SUTEMI-WAZA (Opferwürfe aus der geraden Rückenlage) und YOKO-SUTEMI-WAZA (Opferwürfe aus der seitlichen Rückenlage). Die Nage no Kata entstand 1885/86 und erhebt keinen Anspruch auf modernes Wettkampf Judo. Sie soll vielmehr den Übergang vom Ju-Jutsu zum Judo darstellen und überliefern. |
 Nage no Kata Fotos

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 Sasae Tsuri Komi Ashi
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 Uchi Mata rechts
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 Ura Nage
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 Uki Waza
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 SEI RYOKU ZEN`YO KOKUMIN TAIIKU

 |  | Techniken_der_SEI_RYOKU_ZEN.doc SEI RYOKU ZEN`YO KOKUMIN TAIIKU heißt soviel wie "Bestwirksame nationale Körperertüchtigung". Man kann sie ideal zur Erwärmung vor dem Training oder zum Abwärmen nach dem Training nutzen. Sie ist Grundlage für viele Techniken der Selbstverteidigung.
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